+++ Lage, Lage und nochmal Lage +++

Neben anderen Faktoren wie Zustand und Ausstattung spielt die Lage in der Immobilienwirtschaft eine entscheidende Rolle. Der geografische Standort beeinflusst im Wesentlichen den Wert einer Immobilie, ist gleichermaßen für deren zukünftige Wertentwicklung maßgeblich und entscheidet letztlich über die Rentabilität eines Objektes. Hierbei gilt es jedoch zwischen Makro- und Mikrolage zu unterscheiden.

Makrolage und Mikrolage

Grundsätzlich beurteilt man die Immobilienlage anhand der Makro- und der Mikrolage. Dabei beschreibt die Makrolage das größere Umfeld, in dem sich das Objekt befindet. Die Makrolage kann dementsprechend ein Bundesland wie NRW, Bayern oder Hessen, eine Stadt wie Frankfurt, Düsseldorf oder München oder aber auch ein einzelner Stadtbezirk sein. Zudem lässt sich die Makrolage zwischen Zentrum, Stadtrand und Land klassifizieren. Neben den Standortfaktoren der Makrolage bemisst sich der Immobilienwert ebenso an der Mikrolage.

Die Mikrolage beschreibt das engere Umfeld der Immobilie. Hierbei spielen unter Anderem Kriterien wie die Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Nähe zu Kindergärten, Schulen und Grünanlagen sowie der Ruf des Wohnviertels eine maßgebliche Rolle.

Besonderheiten bei Gewerbeimmobilien

Während bei der Wohnlage von Wohnimmobilien insbesondere Mikrolagenaspekte (sozialer Status des Viertels, Freizeitangebot, Immissionslage und viele Weitere) relevant sind, bemessen Punkte wie Bevölkerungsentwicklung und -struktur, Kaufkraftpotenzial und Verkehrsanbindung die Geschäftslage von Gewerbeimmobilien. Hierbei gibt es jeweils folgende Klassifizierungen.

Klassifizierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien

Wohnimmobilien lassen sich wie folgt einstufen:

  • Bestlage
  • Gute Lage
  • Durchschnittliche Lage
  • Einfache Lage

Gewerbeimmobilien hingegen unterschiedet man nach dieser Klassifizierung:

  • 1A-Lage
  • 2A-Lage
  • 1B-Lage
  • 2B-Lage

Hierbei geben A-Lagen eine Passantenfrequenz von 10.000 bis 15.500 Passanten pro Stunde und B-Lagen eine Frequenz von ca. 40-75% der A-Lagen an. Die Passantenfrequenz ist insoweit interessant, dass diese die potenzielle Kaufkraft der jeweiligen Lage widerspiegelt.

Aktuelle Projekte Gewerbeimmobilien

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lage_(Immobilie)

https://www.vergleich.de/immobilienlage.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.